Gundelfingen hat eine lange, bewegte Geschichte. Das alemannische Wort „Gundelfingen“ bedeutet „Bei den Angehörigen des Gundolf“. Der Name weist darauf hin, dass ein alemannischer Anführer oder Kleinkönig namens Gundolf den Ort, vermutlich im 4. Jahrhundert nach Christus, im Zuge der Landnahme des Breisgaus durch die Alemannen mit seiner Gefolgschaft besiedelte.

Schon vor dem Eintreffen der Alemannen war unsere Gegend von Kelten und Römern bewohnt. Dies belegen umfangreiche Ausgrabungen auf dem nahen Zähringer Burgberg, die 1989 und 2008 mit Unterstützung der Gemeinde Gundelfingen durchgeführt wurden. Die Fundstücke weisen bis in die Steinzeit zurück, sie geben aber auch Zeugnis vom mittelalterlichen Burgleben. Fundgegenstände sind im vom Gundelfinger Verein für Heimatgeschichte betriebenen „Englerbeck-Huus“ in der Ortsmitte zu besichtigen. Das gemeindeeigene Englerbeck-Huus wurde im Jubiläumsjahr 2008 als „Haus der Gundelfinger Geschichte“ nach gründlicher Sanierung durch eine ehrenamtliche Initiative eröffnet. Der Verein für Heimatgeschichte Gundelfingen – Wildtal e. V. führt hier regelmäßig Ausstellungen zur Ortsgeschichte durch.

 

Um das Jahr 500 wurde das alemannische Siedlungsgebiet vom Frankenkönig Chlodwig unterworfen und somit Teil des Frankenreiches. Unter seiner Herrschaft nahmen die Alemannen das Christentum an. Nach der Aufteilung des Frankenreiches 843 im Vertrag von Verdun kamen die rechtsrheinischen Gebiete, also auch Gundelfingen, zum ostfränkischen Reich, aus dem das Deutsche Reich entstand. Innerhalb des Reiches entwickelten sich unter der Oberherrschaft des Deutschen Kaisers Herzogtümer und Grafschaften.

 

Gundelfingen gehörte zur Herrschaft der Herzöge von Zähringen, eines alten Grafengeschlechts im Breisgau. Herzog Berthold II. von Zähringen erbaute etwa 1080 in unmittelbarer Nachbarschaft Gundelfingens auf reichseigenem Gebiet (Reichsgut) die Burg Zähringen. Die Burg ist als Ruine heute noch von Gundelfingen und Wildtal aus zu sehen und schnell zu erreichen. Schon zur Zeit der Alemannen war der Burgberg eine befestigte Höhensiedlung, die den Breisgau-Alemannen als Fluchtstätte diente. Zum Reichsgut, über das der Deutsche Kaiser verfügen konnte und das daher den Herzögen von Zähringen nur als Lehen (Reichspfand) gegeben war, gehörten neben der Burg als Zubehör auch Gundelfingen, Wildtal, das Reutebachtal und Zähringen.

 

Von der Zähringer Burg aus herrschten die Zähringer über das Reichsgut, also auch über Gundelfingen, sowie über den zähringischen Eigenbesitz, den sie durch Städtegründungen vergrößerten. Die Herzöge von Zähringen wurden zu einem bedeutenden Herrschergeschlecht des Mittelalters im süddeutschen und schweizerischen Raum. Sie gründeten das Kloster St. Peter im Schwarzwald sowie zahlreiche Städte wie Freiburg im Breisgau, Bern und Fribourg in der Schweiz. Die Bedeutung der Zähringer lässt sich auch daran bemessen, dass sich das badische Fürstenhaus noch Jahrhunderte später auf die Herzöge von Zähringen als ihre Ahnherren berief und daraus seine Legitimation ableitet. Die Zähringer Burg gehört zur Gemarkung Gundelfingen-Wildtal. 1964 verkaufte das Land die Burgruine an die Stadt Freiburg.

 

In jener Zeit der Zähringer Herrschaft wurde Gundelfingen in einer Schenkungsurkunde Kaiser Heinrichs II. im Jahre 1008 erstmals erwähnt. Der Kaiser schenkte darin der Kirche in Basel den Wildbann in den Wäldern von „Gondalvingen“. Nach dem Aussterben der männlichen Linie der Herzöge von Zähringen im Jahre 1208 zog der Deutsche Kaiser Friedrich II. von Staufen das Reichsgut, also die Burg mit Zubehör, an sich und besetzte die Burg mit seinen Dienstleuten. Zähringer Eigenbesitz, wie die Stadt Freiburg im Breisgau, gelangte an die Verwandten der Zähringer, die „Grafen von Freiburg“. Diese überfielen im Jahre 1248, nachdem der Deutsche Kaiser vom Papst nach schweren Auseinandersetzungen für abgesetzt erklärt wurde, die Zähringer Burg und nahmen das Reichsgut mit Gundelfingen und Wildtal in Besitz. Nach heftigen Auseinandersetzungen mit dem neuen deutschen König Rudolf von Habsburg um das Reichsgut behielten die Grafen von Freiburg letztlich die Oberhand. Obwohl es sich rechtlich immer noch um Reichsgut handelte, verkauften Graf Konrad von Freiburg und sein Sohn Friedrich 1327 die Burg mit Gundelfingen, Wildtal, Reutebach und Zähringen aus Geldnot an den reichen Freiburger Schultheißen (Bürgermeister) Schnew- lin Bernlapp. In jener Zeit, im Jahre 1341, wird erstmals die Gundelfinger Kirche als Filiale des Klosters St. Martin in Waldkirch erwähnt. Sie löste die Mutterkirche ab, die vermutlich schon im 11. Jahrhundert für die Betreuung von Gundelfingen, Wildtal, Reutebach und Zähringen im Reutebachtal am Fuße des Zähringer Burgbergs stand und im Laufe des 16. Jahrhunderts wegen Bedeutungslosigkeit verfiel. Im Jahre 1497 findet der Klosterhof in Gundelfingen, der heute noch existiert und vor kurzem sein 500-jähriges Bestehen feiern konnte, urkundliche Erwähnung.

 

Die Familie Schnewlin Bernlapp war eine große, weit verzweigte Familie, welche das bis dahin zusammengehörige Gebiet um die Zähringer Burg bei Erbfällen unter sich aufteilte. Die ursprüngliche Einheit von Gundelfingen, Wildtal und Zähringen und der Zähringer Burg ging verloren. Das Dorf Zähringen wurde von der Zähringer Burg, die bei Wildtal blieb, getrennt. Gundelfingen gelangte durch Erbschaft an die Grafen von Blumeneck. Balthasar von Blumeneck verkaufte 1507

Gundelfingen mitsamt dem Reutebachtal an den Markgrafen Chris?toph von Baden; seither ist Gundelfingen badisch. Wildtal, Zähringen und auch Heuweiler blieben hingegen bei Vorderösterreich. Gundelfingen bildete innerhalb der Markgrafschaft Baden eine Vogtei der Herrschaft von Hachberg (Hochberg/ Hochburg), die dem Markgrafen unterstand. 1556 führte der Markgraf die Reformation ein. Gundelfingen mit dem Reutebachtal wurde somit evangelisch. Wildtal, Zähringen und auch Heuweiler blieben katholisch.

 

Das heutige Gemeindewappen, das auf seiner rechten Hälfte eine silberne Tanne auf grünem Grund aufweist (die

linke Hälfte enthält das badische Wappen), hat seinen Ursprung im Gerichtssiegel aus dem Jahre 1609. Das Wappen symbolisiert den „Oberen Gundelfinger Gemeindewald“, der in 700 m Höhe am Westrand des Rosskopfes auf Gemarkung Wildtal liegt. Der Wald soll den Gundelfingern bereits unter der Herrschaft der Herzöge von Zähringen zugeteilt worden sein, und zwar als Ausgleich für den Mooswald, der nach Streitigkeiten zwischen Gundelfingern und Freiburgern über die Nutzung des Mooswaldes als Viehweide der Stadt Freiburg zugesprochen wurde. Da der „Obere Gemeindewald“ von Gundelfingen aus eher mühsam zu erreichen war, kaufte die Gemeinde Gundelfingen 1783 vom Kloster St. Clara in Freiburg den „Unteren Gemeindewald“ (sogenannter Clarissenwald), welcher östlich an das Dorf angrenzt. Heute liegt das „Waldstadion“ im „Unteren Wald“. Dem Gundelfinger Wald kam im Laufe der Jahrhunderte eine wichtige Bedeutung zu: als Lieferant für Brenn- und Bauholz, für die Viehweide (das Vieh wurde zur Mast in den Wald getrieben) und als Geldquelle durch Verkauf von Holz, insbesondere der wertvollen Eichen aus dem „Unteren Gemeindewald“.

 

Von 1618 bis 1648 wütete der 30-jährige Krieg in Gundelfingen. Das badische Gundelfingen liegt im Umfeld der damals vorderösterreichischen Stadt Freiburg und zudem nahe der französischen Grenze. Gundelfingen war durch die Kämpfe zwischen den europäischen Rivalen Österreich und Frankreich besonders hart betroffen. Am Ende des 30-jährigen Krieges lebten in Gundelfingen nur noch zwölf Bürger und acht Hintersassen (Knechte). Die meisten Häuser waren zerstört. Es erfolgte eine starke Einwanderung aus den evangelischen Kantonen Basel und Bern, darunter die Familien Binninger und Klaiber, die den Ort wieder aufbauten. 1669 zählte Gundelfingen wieder 146 Einwohner.

 

Die Lage Gundelfingens im Vorfeld Freiburgs sowie nahe der Grenze wirkte sich auch im luxemburgisch-holländischen Krieg von 1672 bis 1679 sowie im orleans‘ schen Krieg von 1688 bis 1697 ungünstig aus: der Ort wurde von französischen Truppen heimgesucht. Auch unter dem spanischen Erbfolgekrieg von 1702 bis 1714 und dem österreichischen Erbfolgekrieg von 1740 bis 1748 litt Gundelfingen erheblich. Der Ort musste für Freund und Feind Hafer, Heu, Stroh, Mehl, Brot liefern und Frondienste leisten. Im 18. Jahrhundert entstanden entlang der durch Gundelfingen führenden Reichsstraße (heute Bundesstraße) die schon für damalige Verhältnisse großen Gasthäuser „Ochsen“, „Pflug“, „Engel“, „Rössle“ und „Sonne“. Vier dieser schönen Gebäude sind heute noch erhalten, drei davon nach ihrer Sanierung in den Jahren 1981 („Rössle“), 1989 („Engel“) und 1996 („Ochsen“) wieder als Gaststätten. Die belebte Reichsstraße, die als wichtigste Nord-Süd-Verbindung von Basel nach Karlsruhe und weiter in Richtung Norden verläuft, prägte den Ort Gundelfingen ebenso wie die Nähe Gundelfingens zur Stadt Freiburg.

 

Auf dem Münsterplatz in Freiburg, später auch auf dem Karlsplatz, verkauften die Gundelfinger schon in früheren Jahrhunderten Gemüse und sons?tige landwirtschaftliche Produkte. Das bäuerlich ausgerichtete Dorf Gundelfingen trug mit seinen Erzeugnissen wesentlich zur Versorgung Freiburgs auch noch im Zweiten Weltkrieg bei. Der historische Siedlungskern Gundelfingens entwickelte sich nicht – wie andernorts häufig üblich – als Straßendorf entlang der Reichsstraße, sondern ca. 200 m westlich davon um die evangelische Kirche herum.

 

In der Mitte des 19. Jahrhunderts wanderten viele Gundelfinger aufgrund wirtschaftlicher Not nach Amerika aus. Obwohl der Boden in Gundelfingen fruchtbar ist, reichten die Erzeugnisse nicht aus, um die wachsende Bevölkerung zu ernähren. Gundelfingen gehörte zum Realteilungsgebiet, d. h. bei Erbfällen teilte man die Felder unter den Erben auf, so dass die Wirtschaftseinheiten immer kleiner wurden. Missernten trugen zur Not bei. Die Eisenbahnlinie durch Gundelfingen wurde 1845 gebaut, jedoch erst 1885 erhielt Gundelfingen eine Haltestelle für Vorortzüge. 1912 wurde die erste Wasserleitung verlegt; sie konnte durch Verkauf von Holz aus dem Gemeindewald finanziert werden. 1922 ließ die Gemeinde Gundelfingen erstmals auch elektrische Leitungen im Ort verlegen; dies sind die Ursprünge der Gemeindewerke Gundelfingen (siehe auch Artikel auf der Seite 50).

 

Im Jahre 1877 entstand in Gundelfingen die baptistische Religionsgemeinschaft, die 1892 eine eigene Kapelle an der Vörstetter Straße errichtete. Die katholische Kirche Bruder Klaus an der Burgstraße wurde 1963 gebaut, nachdem die Zahl der Katholiken in Gundelfingen durch Zuzug stark angestiegen war. 1975 wurde die Kirche Bruder Klaus zur eigenen Pfarrei erhoben. Heute ist die Zahl der Katholiken und der Protestanten in der Gemeinde etwa gleich groß.

 

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, am 15.01.1945, bombardierten amerikanische Flieger, die den Freiburger Güterbahnhof treffen wollten, ihr Ziel jedoch im Nebel verfehlten, Gundelfingen und Umgebung. Etwa 200 Bomben fielen auf das Dorf und die umliegenden Felder. Am Ende des Krieges zählte Gundelfingen ca. 1.500 Einwohner. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Gundelfingen zu einer attraktiven, beliebten Wohngemeinde mit ausgezeichneter Infrastruktur und einem gut erschlossenen Gewerbegebiet. In der Gemeindereform von 1972 wurden Wildtal und Gundelfingen zu einer Gemeinde zusammengeschlossen, nachdem sich 72 % der Wildtäler Bevölkerung in einer Volksabstimmung für Gundelfingen und nur 28 % für eine Eingemeindung nach Freiburg ausgesprochen hatten. Im selben Jahr entstand die Verwaltungsgemeinschaft zwischen Gundelfingen und Heuweiler. Auch diese trug dazu bei, dass Gundelfingen und Heuweiler trotz der Eingemeindungs?bestrebungen Freiburgs selbständige Gemeinden bleiben konnten.

 

Zahlreiche Neubaugebiete wurden in Gundelfingen und Wildtal erschlossen. Die Bevölkerung stieg bis heute auf ca. 11.600 Einwohner an. Der landwirtschaftliche Charakter Gundelfingens wird mehr und mehr zurückgedrängt. 1974 entstand in der Kandelstraße das Bildungszentrum mit Gymnasium und Hauptschule, die 2010 zur Werkrealschule erhoben wurde. Das stark angewachsene Gundelfingen benötigte insbesondere eine eigene, der Größe der Gemeinde angemessene, Ortsmitte. Historisch besaß die ländlich geprägte

Gemeinde Gundelfingen kein eigentliches Zentrum. Mit der neuen Ortsmitte soll sich die wachsende Bürgerschaft identifizieren, damit Gundelfingen ein eigenes Gesicht bekommt und nicht zur Schlafstadt von Freiburg wird. Der Bereich Gundelfingens um die Alte Bundesstraße bot sich für die Gestaltung einer neuen Ortsmitte geradezu an. Verlief diese Straße früher eher am Rande des

historischen Gundelfingens, so rückte sie durch die bauliche

Expansion immer mehr in den geographischen Mittelpunkt der Gemeinde. Hier standen auch entlang der Straße (früher Reichsstraße) schon zahlreiche Wirtschaften sowie das kleine 1830 gebaute Rathaus.

 

Schon 1964 wurde die Bundesstraße durch den Bau der Umgehungsstraße vom Durchgangsverkehr entlastet. Im Jahre 1985 wurde der zentrale Bereich Gundelfingens entlang der Alten Bundesstraße in das Landessanierungsprogramm mit hohen Förderbeiträgen aufgenommen. In den folgenden 20 Jahren flossen jährlich annähernd 1 Mio. DM bzw. 500.000 Euro an Landes-, Bundes- und auch Kreiszuschüssen in die Ortsmitte. Der Neugestaltung zugrunde lagen ein 1984 erstelltes städtebauliches Gutachten und ein Gesamtkonzept, zu dem auch die Ansiedlung von Einzelhandelsgeschäften gehörte.

 

Die Ortsmitte war in vier Abschnitte aufgeteilt, entsprechend dem Verlauf der Kreuzung in der Ortsmitte: die Ortsmitte I umfasste den nord-öst?- lichen Teil (Engler-Beck-Haus, Europawiese, Edeka, Höfle), die Ortsmitte II den süd-westlichen Teil (Rathaus-Areal/ Grundschule), die Ortsmitte III den nord-westlichen Abschnitt (Bereich Sonne-Platz) und die Ortsmitte IV den süd-östlichen Teil (Seniorenzentrum/Raiffeisenbank). Der Baufortschritt in den einzelnen Abschnitten erfolgte unterschiedlich je nach Realisierbarkeit. So wurden zahlreiche kulturelle, soziale und wirtschaftliche Einrichtungen geschaffen, darunter das große Seniorenzentrum mit Sanierung des

historischen Gasthauses „Ochsen“ (1996), das Kultur- und Vereinshaus (1990), dazu zählen auch der Wiederaufbau des his-torischen Gasthauses „Engel“ durch die Gemeinde (1990) und die Sanierung des gemeindeeigenen Gasthauses „Rößle“ (2006), die Umgestaltung des ehemaligen „Hauses Goll“ in der Vörstetter Straße zum Jugendzentrum (1991) und die Erweiterung der in der Ortsmitte gelegenen Grundschule durch die Aula und Fachräume (1994) und– schon am Ende der achtziger Jahre – den Erwerb des begrünten Schulhofteils. 1990 wurde auch das neue Rathaus an der Stelle des alten, 1984 abgerissenen, Gundelfinger Rathauses eingeweiht. Über 50

Geschäfte sowie Praxen und weitere Dienstleistungsangebote konnten in der Ortsmitte angesiedelt werden. Möglichst viele öffentliche und private Einrichtungen sollten im Zentrum konzentriert werden, damit sie sich gegenseitig befruchten können. Auch auf Parkmöglichkeiten wurde geachtet. Es gelang auch die Ansiedlung zahlreicher Ärzte und Fachärzte in Gundelfingen. Im Oktober 2002 wurde der letzte große Abschnitt, die Ortsmitte III mit dem Sonne-Platz, eingeweiht. Ende 2007 konnte schließlich die umfassende Sanierung und Neugestaltung der Alten Bundesstraße mit roten Granitsteinen im Zentrum, der Anlage von schönen Vorzonen vor den Geschäften und begleitenden Geh- und Radwegen bis hin zum Kreisverkehr am nördlichen Ortseingang rechtzeitig zum Jubiläumsjahr 2008 fertiggestellt werden.

Gundelfingen hat ein Gesicht bekommen. Trotz der Nähe zur attraktiven Innenstadt Freiburgs und der Konzentration von Einkaufsmärkten im Norden Freiburgs entstand eine stabile Ortsmitte, die durch interessante Aktionstage des Arbeitskreises „Treffpunkt Gundelfingen“ belebt wird. Als Anerkennung wurde Gundelfingen 2003 als einziges Kleinzentrum innerhalb des Verdichtungsbereichs Freiburg im Regionalplan ausgewiesen. Zudem erhielt die Gemeinde im März 2005 vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg für die neue Ortsmitte eine Auszeichnung. Gelobt wurde darin insbesondere auch der eigene, an die klassische badische Bautradition anknüpfende, Baustil unter Verwendung von rotem Sandstein. 2008 feierte Gundelfingen in der neuen Ortsmitte das 1.000-jährige Jubiläum mit geradezu überwältigenden Veranstaltungen. 2010 wurde die Hauptschule dank der Kooperation mit der Hauptschule in Zähringen zur Werkrealschule erhoben. Damit ist die Zukunft der Schule gesichert.

 

Texte mit freundlicher Genehmigung der Gemeinde Gundelfingen und des A+K Verlags, Freiburg.